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»Der Mongole«

Der Film des russischen Regisseurs Sergei Bodrov erzählt in monumentalen und kämpferischen Bildern von Jugend und Aufstieg des jungen Temudgin, der als Dschingis Khan zu einem der legendärsten Stammesführer der Geschichte wurde. Und er erzählt in weitaus stilleren Momenten von der großen Liebe Temudgins zum Mongolenmädchen Borte. Gedreht wurde 2005 und 2006 an Originalschauplätzen in der Mongolei vor einer atemberaubenden landschaftlichen Kulisse. Im August 2008 kam die deutsch-mongolisch-russische Koproduktion in die deutschen Kinos.
Das Kostümbild für den Film schuf die Hamburgerin Karin Lohr. Ein Spezialistenteam des Ateliers »Couleur & Co.« übernahm das »Agen«, d.h. die zeit-, klima- und abnutzungsspezifische Bearbeitung, von etwa fünfhundert Kostümen und war bei den vorbereitenden Arbeiten zum Film vor Ort in einem Pekinger Filmstudio.
»Der Mongole« erlebte seine Weltpremiere beim Toronto International Film Festival 2007 und erhielt im selben Jahr sechs »Nika Awards« von der » Russian Academy of Cinematographic Arts« (u.a. als »Bester Film«, für »Beste Regie« und »Beste Kostüme«) sowie zwei »Golden Eagles« von der »The National Academy of Motion Picture Arts and Sciences of Russia« (für Tonbearbeitung und Kostüme). Er war als "Bester fremdsprachiger Film" für den Oscar 2008 sowie für den »Publikumspreis des Europäischen Filmpreises« 2008 nominiert.